Maria D. Headley – Magonia

-Eine außergewöhnliche und fantastische Geschichte über Freundschaft, Verrat und einer magischen Welt im Himmel. Hoch oben, über den Köpfen der Menschen versteckt sich eine Welt, so schön und gleichzeitig so gefährlich… –

– Ohne Spoiler –


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Quelle: Bloggerportal/ Random House / Heyne fliegt

Inhalt: Aza ist ein 16-jähriges Mädchen und alles andere als normal. Mit einer unheilbaren und unbekannten Krankheit, die sogar nach ihr benannt ist, hat sie schon ihr ganzes Leben zu kämpfen. Ihr bester Freund Jason ist ihr dabei immer eine Hilfe und Stütze. Bis zu dem Tag an dem sie seltsame Schiffe am Himmel sieht, von Vögeln angegriffen wird und scheinbar an einem Anfall in einem Krankenwagen stirbt…

 


Erwartungen: Ich bin ohne Erwartungen an dieses Buch gegangen und ohne Wissen über den Inhalt. Der Buschfunk über Social Media hat mir gereicht um neugierig zu werden und ich wurde nicht enttäuscht.

Handlung: Die Handlung lässt sich grob in zwei Teile unterscheiden. Den Beginn, als Aza noch ein krankes Mädchen war und um ihr Leben kämpfte und der Rest, als sie ihre wahre Gestalt erlangt und ein neues Leben beginnt.
Der Anfang hat mir unglaublich gut gefallen. Wir lernen Aza, ihre Familie und ihren besten Freund kennen. Begleiten sie durch ihren Alltag, der mehr schlecht als recht vonstatten geht. Aza ist krank und kämpft jeden Tag, denn sie bekommt einfach nicht genug Luft. Alle wissen, dass es jeden Moment für Aza zu Ende sein kann und doch ist niemand darauf vorbeireitet als es passiert.
Ich konnte die Gefühlen, den Schmerz der Angehörigen und Jason so gut nachvollziehen. Ich habe beim lesen so viele Tränen vergossen…
Danach erwacht Aza auf einem Schiff und alles verändert sich. Sie versucht eine andere zu sein, mit der neuen Situation umzugehen, doch leichter gesagt als getan. Denn anscheinend ist sie eine Magonia und  die Tochter der Kapitänin, umzingelt von seltsamen Kreaturen. Rostrae, Canwr, Drowner oder die Breath – es gibt viele Dinge die sie noch lernen muss und auch wenn sie ihrer ,neuen Familie‘ sofort vertraut, wird nichts so einfach sein.

Ich mochte die kreierte Welt und die Form der Magie und wie sie praktiziert wurde. Das ganze Setting hat mich ein bisschen an japanische Zeichentrickfilme erinnert, alla ,Chihiros Reise ins Zauberland‘. Es waren viele eigene und außergewöhnliche Elemente vorhanden und ich hoffe noch viel  mehr zu dieser Welt erfahren zu können. Was ich von der Liebesgeschichte halten soll weiß ich allerdings noch nicht so genau.

Charaktere: Aza ist ein Kind zweier Welten. Anfangs, als wir sie noch als krankes Mädchen begleiten, war sie ein Sturkopf, sarkastisch und eine Kämpfernatur. Nachdem so einiges geschehen ist und Aza an dem Ort ist, wo sie anscheinend wirklich hingehört, verändert sich ihr Charakter vollkommen. Sie verliert beinahe ihren Kampfgeist, gibt einfach auf, verliert ihren Lebenssinn und so ziemlich alles was sie ausmacht. Sie wird zu einer Marionette, vergisst bereitwillig ihre eigene Familie und nimmt alles als gegeben hin. Am Ende erkennt sie ihre ,Unmündigkeit‘, aber doch etwas zu spät. Ich bin gespannt, wie sich ihr Charakter im zweiten Teil gestalten wird. Anfangs gefiel sie mir sehr gut, aber nach und nach immer weniger. Hoffentlich wird es in Band 2 wieder besser.
Jason ist Azas bester Freund. Ein junges Genie und genauso eigensinnig wie Aza. Sie ergänzen sich sehr gut und waren zusammen ein tolles Gespann. Jason ist ziemlich eigentümlich und fixiert. Zudem hat er bei Stress oder unschönen Situationen ein kleines Problem mit Pi. Ohne ihn hätte mir die Geschichte wahrscheinlich ein ganzes Stück weniger gefallen.
Die Besatzung der Amina Pennarum, Azas Familie oder auch Jasons und viele andere – die Charaktere waren stimmig, aber meist sehr flach und nur schwach ausgearbeitet.

Kritik: Der Spannungsgrad war okay, aber nicht all zu hoch. Emotionen waren am Anfang da aber gegen Ende wurde es immer flacher. Die Charaktere und Figuren zum Großteil interessant, aber zu wenig beschrieben. Das Worldbuilding, die Magie und die Geschichte an sich waren sehr interessant und etwas Neues für mich. Headleys Schreibstil war sehr angenehm und ich man kam gut durch die Geschichte.
Ein großes Lob geht an die Covergestaltung. Sie ist dem Original sehr nahe, aber nicht identisch – eines der schönsten Cover, wie ich finde.

Magonia bekommt von mir 3,5 mit der Tendenz zu 4 von 5 Punkte.

weitere Rezensionen:
-> Tabi von Ein Buch kommt selten allein <-


Gebundene Ausgabe: 16,99 € (D)
Erschienen bei: Heyne>fliegt
Seiten: 362
Sprache: Deutsch
Original: Magonia

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*Dieses Buch wurde mir freundlicherweise von dem Bloggerportal der Random House Verlagsgruppe als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.
Vielen Dank dafür.

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4 Gedanken zu “Maria D. Headley – Magonia

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