Rick Riordan – Percy Jackson – Reihenrezension

Percy Jackson. Eine sehr bekannte und viel geliebte Buchreihe, aber lohnt sich der Hype?

Falls jemand nicht weiß worum es bei Percy Jackson geht, hier eine kleine Zusammenfassung. (Natürlich Spoiler frei).
Percy Jackson hat es nicht leicht. Geplagt mit ADHS und Legasthenie, fliegt er von einer Schule nach der anderen. Zudem geschehen ihm immer wieder die seltsamsten Dinge. Wie das eine mal, als seine  Mathelehrerin  sich in ein mystisches Monster verwandelte und ihn angriff. Percy weiß nicht wieso ihm diese schrecklichen Dinge passieren und niemand sonst sie zu sehen scheint. Bis er mit seiner Mom und seinem Freund Grover zu einem Camp für spezielle Kinder fährt, einem Camp für Halbgötter.

Basisinformationen:

Die Reihe besteht aus 5 Büchern:
1.Percy Jackson – Diebe im Olymp*
2.Percy Jackson – Im Bann des Zyklopen*
3.Percy Jackson – Der Fluch des Titanen*
4.Percy Jackson – Die Schlacht um das Labyrinth*
5.Percy Jackson – Die letzte Göttin*

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Alle Bände sind im Carlsen Verlag erschienen und sowohl in Hardcover als auch im Taschenbuchformat erhältlich. Ich habe mir alle 5 Teile als Hardcover gebraucht bei Medimops bestellt und bin so wirklich günstig gekommen.
Der Umschlagsillustrator ist Helge Vogt und er hat meiner Meinung nach einen umwerfenden Job gemacht.

Ich habe, bevor ich die Bücher gelesen habe, schon lange davor die Filme gesehen und geliebt. Im Nachhinein kann ich sagen, ich liebe die Filme immer noch, und natürlich sind sie etwas anders als die Bücher.
Ich finde die Bücher auch ein bissen besser als die Filme und trotzdem wird es meiner Liebe dazu keinen Abbruch tun. Ich hätte mir nur sehr gewünscht, dass sie alle Bücher verfilmen. Mitten in der Serie aufzuhören ist immer besch*****.

Die ersten zwei Bücher waren gut, aber durch die Filme kam für mich nicht mehr viel Neues dazu. Zudem waren die Hauptcharaktere noch sehr jung. Nichts destotrotz waren Band 1 und 2 für mich 3,5 von 5 Punkte wert.
Ab dem Dritten ging es dann Berg auf. Die Charaktere wurden älter und es kamen die typischen Probleme von Jugendlichen zu denen der Halbgötter hinzu. Es wurde immer düsterer, verzwickter und trotzdem gelang es dem Autor Humor gekonnt mit einzubauen. Band 3 wurde dann ein 4 Sterne Buch. Es war spannend geschrieben, die Handlung war toll, wie auch die Charaktere.
,,Die Schlacht um das Labyrinth“ war mein Lieblingsteil. Ich weiß nicht woran es genau lag, aber ich mochte das Setting, die vielen kleinen Geschichten, die sich am Ende zu einem Ganzen ergaben und auch die Dynamik der Charaktere. Das Buch ist für mich in der 4,5 Punkte Kategorie, ebenso wie der Letzte.
Ich habe bisher noch nicht viele Reihenabschlüsse gelesen, aber diesen fand ich sehr gelungen. Es war zufriedenstellend, aber kein „Happy End“ und man konnte erahnen, dass es noch mehr aus dieser Welt zu erzählen gibt. Allerdings war er sehr kriegslastig.

Anfangs konnte ich die Liebe und den Hype überhaupt nicht nachvollziehen und auch wenn es mich vielleicht nicht so gepackt hat wie manch anderen, war die Idee und die Umsetzung, gepaart mit den grandiosen Charakteren wirklich die pure Lesefreude.
Es sind Jugendbücher, aber nicht so wie man sie vielleicht sonst kennt. Die Grundstimmung bei Percy war hauptsächlich etwas bedrückend, da Percy als Halbgott ein unschönes Schicksal hat. Ständig gegen Monster um sein Leben zu kämpfen, die Welt retten und sich mit Göttern auseinandersetzten, belastet einen Jugendlichen doch ganz schön. Aber ich mochte es. Auch wenn es für die Helden am Ende recht gut ausging, war es nie das „und sie lebten glücklich bin ans Ende ihrer Tage“ sondern eher ein ,und sie kämpfen um ihr Leben und versuchen das Beste daraus zu machen‘.
Ein paar Dinge haben mir nicht ganz so gefallen, bzw. kamen mir am Ende etwas „unlogisch“ vor, weswegen es nie die volle Punktzahl von mir bekommen hat, was natürlich sehr subjektiv ist.

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Ich habe Percy liebend gelernt. Allgemein die Charaktere waren fantastisch und die Umsetzung griechische Mythologie in unsere Welt einzubauen, einfach genial. Es ist verständlich, dass viele skeptisch sind, da Percy im ersten Band zwölf Jahre ist und sich nicht jeder damit identifizieren kann, allerdings finde ich ist es wie Harry Potter – irgendwie zeitlos. Man kann es meiner Meinung nach in jedem Alter genießen, denn immerhin waren wir alle mal zwölf Jahre alt.

Und habt ihr schon Bekanntschaft mit Percy Jackson und der Welt der Halbgötter gemacht? Schreibt mir gern eure Meinung dazu in die Kommentare. Zudem würde ich gerne wissen was ihr von dieser Art Rezensionen zu schreiben haltet (Reihenrezensionen, mit Inhaltsangabe oder lieber ohne?).


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*Das Beitragsbild wurde mit PicMonkey erstellt.

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6 Gedanken zu “Rick Riordan – Percy Jackson – Reihenrezension

  1. Hey! 🙂
    Ich liebäugel ja auch immer mal wieder mit dieser Reihe, bisher hält mich nur die Angst ab, dass die Mythologie durch den Kakao gezogen werden könnte, wie bei manch anderen Büchern (zu verdreht, zu modern, zu albern, … 😮 )Aber nun hab ich doch irgendwie wieder mehr Lust auf die Bände. Danke! 🙂

    Gefällt 1 Person

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