Marissa Meyer – Renegades: Gefährlicher Freund – Rezension

Dystopien stehen normalerweise nicht auf meiner Wunschliste, aber diese hier war eine Ausnahme. Wer könnte bei Superhelden und Schurken schon widerstehen – vor allem, wenn man auch ein Marvel-Fan ist? Ich ganz bestimmt nicht. Zudem habe ich von englischsprachigen BookTubern nur Gutes gehört und von deutschen Bloggern eher nichts. Ich war also sehr gespannt auf die Geschichte und ob sie mich überzeugen konnte oder nicht erfahrt ihr jetzt: 

*Dieses Buch wurde mir freundlicherweise vom Verlag als Rezensionsexemplar und für eine Blogtour zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür.

– Spoilerfreie Rezension – 

Renegades - Gefährlicher Freund
Erste Buch einer Trilogie

Inhalt: Es ist eine neue Welt. Nachdem die Anarchie bezwungen wurde sind nun die Renegades – die Helden – auf dem Vormarsch. Menschen und Wunderkinder leben friedvoll zusammen… beinahe.
Nova ist eines dieser Wunderkinder, aber definitiv kein Superheld. Als Anarchistin ist sie für eine neue Freiheit und hasst die Renegades. Es gibt nicht mehr viele von ihnen, aber die Anarchisten versuchen zu überleben und ihre Pläne für eine andere Welt zu realisieren. Als sich die Möglichkeit ergibt Nova bei den Renegades einzuschleusen wird sie eine Doppelagentin und darf ihr Ziel nicht aus den Augen verlieren. Adrian, ein Renegade, auch Sketch genannt, ist ihr dabei keine Hilfe.

„Kurz“ und knapp
Das über 600 Seiten-Monstrum von einem Buch habe ich mit großem Vergnügen gelesen. Marissa Meyers Schreibstil war toll, hat mich in die Welt eintauchen lassen und mich im Laufschritt durch das Buch gebracht. Ich bin kein Fan von Dystopien, aber ich liebe Superhelden. Die Welt, die die Autorin geschaffen hat war deswegen sehr interessant für mich, wenn auch etwas „simpel“.
Alles andere als einfach waren für mich im Gegensatz die Charaktere. Ich mochte Nova. Sie war ein sehr zwiespaltiger Charakter – zum einen ein junges Mädchen, dass sich für Jungs interessiert und irgendwie einfach leben will und zum anderen eine Anarchistin – also eine der gefährlichsten Wunderkinder mit einer Agenda, bei der man Verletzte und sogar Tote in Kauf nimmt, um die Ziele zu erreichen. Auch Adrian war sehr facettenreich und spielte 2 Rollen in einer. Er hat viel Verantwortung und einen starken Gerechtigkeitssinn, aber er ist eben auch ein Teenager, rebellisch und impulsiv.
Ich fand es toll, dass es viel darum geht ob Anarchisten wirklich „die Bösen“ sind und die Renegades „die Guten“ oder ob es komplizierter ist als das.

Auch, wenn der Klappentext und meine kurze Inhaltsangabe eine Liebesgeschichte erahnen lassen, kann ich eine Entwarnung geben. Es bahnt sich etwas an, aber ist bei weitem nicht das Hauptaugenmerk der Geschichte. (Ich hätte sogar noch etwas mehr Lovestory vertragen können!)
Die Handlung war zum einen sehr Spannungs- und Aktionsgeladen, gleichzeitig wurde man aber auch in die Welt eingeführt und hat viel Hintergrundinformationen bekommen.
Aber das Beste an dieser Geschichte waren die Polt Twists! Ein paar davon waren total überraschend und einige konnte man – ganz grob – erahnen. Man hat nicht viel über die anderen Charaktere erfahren, weswegen man ihr handeln auch nicht vorausahnen konnte. Das hatte ein paar schöne Überraschungseffekte. Und dieses ENDE …

Fazit: Ich kann es kaum erwarten den zweiten Band in die Finger zu bekommen. Ich mochte die Charaktere, die Handlung, die Welt und die Superkräfte – auch die Geschichten dahinter. Es gab für mich ein – zwei Längen, weswegen es noch etwas Luft nach oben gibt. Aber am Ende fand ich es einfach grandios und bin gespannt was Marissa Meyer in den Folgebänden so für uns bereithält.

Renegades: Gefährlicher Freund von Marissa Meyer bekommt von mir 4,5✩ ✩ ✩ ✩  von 5✩ ✩ ✩ ✩ ✩


Hardcover: 20,00€ (D)
Erschienen bei: heyne>fliegt
Seiten: 640
Sprache: Deutsch (übersetzt von Charlotte Lungstrass-Kapfer)
Original: Renegades

-> Dieser Link führt zur Verlagsseite <- 

-> Link zu meinem Blogtourbeitrag: Tagebucheintrag eines Wunderkindes <-

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2 Gedanken zu “Marissa Meyer – Renegades: Gefährlicher Freund – Rezension

  1. Hey,
    das Buch hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Die Charaktere finde ich fabelhaft und besonders gut hat mir diese Undurchsichtigkeit gefallen, wer jetzt zu den „Guten“ und wer zu den „Bösen“ gehört.
    Die Zeit bis Band 2 erscheint kann ich gar nicht abwarten.

    Liebe Grüß
    Johanna

    Gefällt 1 Person

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